Erschütterungen.

Vibrationen sind im Bahnverkehr unvermeidbar. Die SBB setzt jedoch alles daran, sie mit modernen Technologien und kostengünstigen Massnahmen zu minimieren.

Metallräder auf Schienen erzeugen nicht nur Lärm, sondern auch Vibrationen, die sich über den Boden, Gebäudefundamente und Mauern ausbreiten und auch auf Wohnräume übertragen. Anwohner nehmen diese Vibrationen als Erschütterungen wahr oder hören ein unangenehmes dumpfes Brummen. Mit den bisherigen zur Verfügung stehenden Massnahmen würde eine flächendeckende Sanierung Kosten in Milliardenhöhe verursachen.

Im Rahmen eines EU-Projektes erprobte die SBB bis Ende 2013 kostengünstige Lösungen für die bestehenden Gleisanlagen in der Praxis. In zusätzlichen Untersuchungen prüft sie neben Schwellenbesohlungen auch mögliche Massnahmen bei Weichen und Rollmaterial ‒ zum Beispiel weiche Schwellenbesohlungen bei Weichen und neue Radmaterialien, welche die Vibrationen in der Ausbreitung abschwächen sollen. Langfristig soll das ganze Netz kostengünstig saniert werden.

Schwellenbesohlung.

Eine vielversprechende Massnahme ist die sogenannte Schwellenbesohlung, welche die SBB seit Oktober 2011 auf einer stark befahrenen Strecke am Jura-Südfuss testet. Auf über 1000 Metern Streckenlänge hat sie verschiedene Typen elastischer Sohlen unter den Schwellen montiert. Im laufenden Test untersucht die SBB den Einfluss der Sohlen auf das Gleis, die Schwingungsreduktion und den Lärm. In Abklärung sind unerklärte Lärmphänomene. Die Schwellenbesohlung ist im Vergleich zur herkömmlichen Unterschottermatte wesentlich günstiger.

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