Fauna.

Viele Infrastrukturanlagen der Eisenbahn wie Bahnhöfe, Böschungen oder Wälder beherbergen auch einen grossen Reichtum verschiedener Tierarten.

Unsere dichte Verkehrsinfrastruktur beeinträchtig und zerschneidet jedoch die Lebensräume dieser Tiere. Das trägt zu einer Isolierung der Populationen und einem Rückgang der Tierbestände bei. Die SBB tut heute viel, um Lebensräume wieder aufzuwerten und zu vernetzen, so dass verdrängte Arten zurückkehren und Populationen sich austauschen können.

Das über 3000 Kilometer lange Schienennetz der SBB zerschneidet die Lebensräume vieler Tierarten. Die SBB bemüht sich, unterbrochene Wanderkorridore von Tieren wieder herzustellen respektive die Nachteile solcher Zerschneidungen zu minimieren. So wurde zum Beispiel der Wildtierkorridor „Suret“ – eine Wanderachse von nationaler Bedeutung – wildtierfreundlich ausgebaut. Dafür verbreiterte die SBB zwei Unterführungen unter der Linie Aarau‒Rupperswil und stattete diese mit Leitstrukturen für die wandernden Tiere aus.

Aber auch das Bahnareal selbst dient vielen kleineren Tieren als Lebensraum. Flussauen mit ihren Kies- und Sandflächen, steilen Uferböschungen und Schwemmholzhaufen sind heute eine Seltenheit. Gewisse Bahnareale weisen ganz ähnliche Merkmale auf und sind daher für viele Arten zum Ersatzlebensraum geworden. So zum Beispiel zwischen dem Hauptbahnhof und Zürich-Altstetten, wo seltene Arten wie die Mauereidechse, die Blauflüglige Sandschrecke und viele Wildbienenarten Unterschlupf finden. Für die naturnahe Aufwertung dieses Areals wurde die SBB von der Stiftung Natur & Wirtschaft ausgezeichnet.

Wildtier-Warnanlage.

Auf einem 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitt der Gotthardlinie oberhalb von Erstfeld liessen immer wieder Hirsche und Rehe ihr Leben. Jeder Zusammenstoss mit einem Tier verursacht Schäden und Unterbrüche. Neu pfeifen mehrere schwarze Warnanlagen beim Herannahen eines Zuges, um die Tiere rechtzeitig zu warnen. Die Scheinwerfer der herannahenden Züge lösen die mit Solarzellen betriebenen Warnanlagen aus ‒ Eine Win-Win-Situation für Mensch und Tier.

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