Altlasten.

In einem umfassenden Projekt hat die SBB alle Standorte erfasst, die mit Abfällen belastet sind. Sie saniert Standorte, von denen eine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht.

Manche SBB Areale wurden während jahrzehntelanger intensiver Nutzung meist von Dritten verschmutzt. Auch bei Unfällen oder beim Umgang mit Chemikalien und Treibstoffen entstanden mancherorts Verunreinigungen im Untergrund. Die SBB hat die Gefahr erkannt, die von belasteten Standorten ausgehen kann und eine eigene Organisationseinheit mit der Erfassung, Untersuchung und Sanierung belasteter Standorte betraut.

In einem umfassenden Projekt haben Fachleute gegen 6000 potenziell mit Schadstoffen belastete Standorte identifiziert. Der weitaus grösste Teil davon wurde nach einer ersten Prüfung glücklicherweise als unbedenklich für Mensch und Umwelt eingestuft. Rund 1500 Standorte verblieben nach dem ersten Prüfschritt indes im Visier der Experten, um mögliche Risiken für Grundwasser, Flüsse und Seen, Luft und Boden detaillierter abzuklären.

Die detaillierten Untersuchungen des zweiten Prüfschritts zeigen, dass auch die meisten bislang überprüften Standorte keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. In ungefähr 60 Fällen fanden die Experten jedoch Altlasten, die einer Sanierung bedürfen. Die ersten Sanierungen sind bereits abgeschlossen.

Altlastenprojekt im Tessin.

In Biasca baut die SBB bis 2015 das Erhaltungs- und Interventionszentrums (EIZ) für den neuen Gotthard-Basistunnel. Der Untergrund des Zentrums ist mit Schadstoffen, vor allem Chrom, belastet und gilt als sanierungsbedürftig (Altlast). Zeitgleich mit dem Bau des EIZ saniert die SBB nun diese Altlast – das heisst, sie verhindert, dass sich Schadstoffe freisetzen können. Dank der geschickten Kombination von Altlastensanierung und Bau des EIZ kann die SBB diesen Standort wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig sanieren.

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