Der neue Pendlerlifestyle.

Neuer Pendlerlifestyle gefällig? Lernen Sie drei Personen kennen, für die selbstbestimmtes Pendeln heute normal ist.

Camille Schwarzentruber.

«Selbstbestimmt pendeln bedeutet für mich, dass ich mit meinem Rad nicht im Verkehrschaos zur Arbeit fahren muss. So fühle ich mich sicherer. Dazu kommt, dass ich einfach entspannter bin, was für meine Leistung und Motivation gut ist.

Vertrauensarbeitszeiten sind von meinem Arbeitsgeber deshalb auch ganz klar gewollt und akzeptiert. Trotzdem kriege ich regelmässig Kommentare wie „Oh, du hast aber früh Feierabend heute!“ zu hören wenn ich um 16 Uhr das Büro verlasse. Damit kann ich umgehen, mein Wohlbefinden geht schließlich vor».

Camille Schwarzentruber, Mitarbeiterin SAP (ab 2018 Mitarbeiterin AdNovum).

Peter Thurnherr.

«Mit meinem Verhalten als Führungskraft übernehme ich eine wichtige Vorbildrolle, damit das volle Potential von flexiblen Arbeitsformen zur Entfaltung kommt. Auf individueller, unternehmerischer und gesellschaftlicher Ebene. Dazu braucht es den Willen, auszuprobieren, zu diskutieren und zu verbessern. So lässt sich das passende Modell finden und organisieren. Das fördert Vertrauen,  Freiräume, die Freude im Alltag und die Eigenmotivation. Es sind alle im Team spürbar überzeugt von der Art und Weise, wie wir Flexibilität umsetzen und beruflich mobil sind. Für Meetings mit Kunden schlagen wir jeweils Zeitfenster vor, die eine Anreise ausserhalb der Stosszeiten ermöglichen. Dies ist natürlich nicht immer umsetzbar, aber es wird geschätzt.

Sind Teammitglieder im Büro, suchen sie das persönliche Gespräch für den Wissensfluss untereinander. Kaffee- und Mittagspausen werden zum Austausch immer sehr geschätzt und sind wichtig. Bei uns isst niemand alleine. Die Zufriedenheit ist untereinander spürbar, die Fluktuation dementsprechend tief. All das spürt der Kunde und schön sind dann Feedbacks wie: Euer Team ist immer erreichbar & gut drauf!».


Peter Thurnherr, Leiter SBB Geschäftskunden Ost.
 

Julia Schultheiss.

„Vorlesungen finden zu ganz unterschiedlichen Zeiten statt. Es kommt sicherlich vor, dass ich zwischendurch beim grössten Andrang unterwegs bin, um gegen 8 Uhr an der Uni zu sein. Wir Studis haben grundsätzlich aber viel Freiheit um selbst zu bestimmen, wie und wann wir unterwegs sind. Das koste ich voll aus. Ich lerne, wo und wann ich am besten lernen kann: Mal in der Bibliothek, mal zu Hause oder im Zug, mal am Nachmittag, mal am Abend. Ich hoffe, auch nach dem Studium so flexibel arbeiten zu können, denn so funktioniere ich am besten und bringe Studium und Privates gut unter einen Hut.“

Julia Schultheiss, BWL-Studentin Uni Bern.

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