Bahn- und Haushaltsstrom.

Bahnstrom ist ein besonderer Saft, mit eigener Frequenz (16,7 Hertz). 90 Prozent stammen dabei aus Wasserkraft (eigene Wasserkraftwerke, Partnerwerke oder Bezugsverträge). Mit einem schweizweiten Niederspannungsnetz verteilt die SBB den für ihren Bahnbetrieb notwendigen Strom und bieten ihren Kunden höchste Verfügbarkeit zu planbaren, kostengünstigen Preisen.

Kennzahlen Bahnstrom:

  • 13 eigene Kraft- und Umformerwerke;
  • Über 70 Unterwerke;
  • Über 1800 Kilometer Übertragungsleitungen;
  • Eigenproduktion: circa. 2000 Gigawattstunden pro Jahr.

Ergänzend zur Eigenproduktion in ihren Wasserkraftwerken kauft die SBB Energie aus dem «Normalnetz» zu. Dieser Strom mit der Frequenz 50 Hertz muss erst in Bahnstrom mit einer dreimal niedrigeren Frequenz umgewandelt werden, bevor er in die Fahrleitungen gespiesen werden kann. Dieser «umgeformte» Strom macht einen Sechstel des SBB Bahnstroms aus.

Schweizweit betreibt die SBB ausserdem eigene Mittelspannungsnetze, durch die 50 Hertz-Strom (Haushaltsstrom) fliesst. Die Energie wird bei lokalen Energieverteilern bezogen und anschliessend durch die SBB auf Niederspannung transformiert. Die SBB versorgt interne und externe Mieter – wie zum Beispiel Ladengeschäfte in Bahnhöfen – mit 50 Hertz-Strom (Haushaltsstrom).

Kennzahlen Haushaltsstrom (50 Hertz):

  • Schweizweit über 70 Mittelspannungsnetze in Betrieb;
  • Über 400 Transformatorenstationen;
  • Rund 2500 Stromzähler von lokalen Elektrizitätswerke;
  • Eigenproduktion: circa 300 Gigawattstunden pro Jahr.

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