Schliessfachanlagen: Aus «Alt» mach «Neu»

Schliessfachanlagen bieten die perfekte Gelegenheit, um das eigene Gepäck flexibel zu verstauen. Doch wie kann man diese Schliessfachanlagen noch besser auf Kundenbedürfnisse abstimmen?

Ziel des Projektes?

Die blauen Schliessfachanlagen an den Bahnhöfen entsprechen nicht mehr den modernen Kundenbedürfnissen. Dies unter anderem auch, weil sich die einzelnen Schliessfächer nur mit physischem Schlüssel bedienen und mit Kleingeld bezahlen lassen. Anstatt die Schliessfachanlagen zu verschrotten und durch neue Anlagen zu ersetzen, sollen diese in Form eines Upyclings modernisiert werden. Das Upcycling der Schliessfächer wird durch das Ersetzen von einzelnen Komponenten und den Anschluss der einzelnen Schliessfächer an eine Web-Applikation umgesetzt. Dies erlaubt es Kund:innen die Schliessfächer mit dem Smartphone zu bedienen und zu bezahlen. Dieses Upcycling-Konzept hat das Projektteam von Kundenstimmen testen lassen.

Wann und wie wurde getestet?

Anfang Oktober 2021 konnten SBB Kundenstimmen an den Bahnhöfen Burgdorf und Stadelhofen, die neuen Systeme für die Schliessfächer testen. Die Bewertungen konnten die Kundenstimmen mit Hilfe eines Fragebogens festhalten.

Was kam dabei heraus?

Bei der Bewertung des neuen Systems, hat sich gezeigt, dass Kundenstimmen die Umsetzung eines schweizweiten Upcyclings begrüssen würden. Doch wünschen sich die Teilnehmenden, dass die Web-Applikation kompatibel mit dem SwissPass Login ist, damit kein neues Login erstellt werden muss. Des Weiteren ist die Idee, die Schliessfächer nebst der Gepäckaufbewahrung auch für weitere Zwecke zu nutzen, gut bei den Testenden angekommen. Weitere Zwecke, zu welchen die Schliessfächer genutzt werden können, sind zum Beispiel: Paketempfang und Retouren oder kontaktlose Warenübergaben ausserhalb von Ladenöffnungszeiten. 

Wie weiter?

Für die schweizweite Umsetzung des Projektes wird im Jahr 2022 öffentlich ausgeschrieben, so dass das Projekt einen Partner für die Umsetzung finden kann. Die SBB plant eine Umsetzung des Upcyclings von ca. 40 Standorten in den Jahren 2023–2024. Weitere Standorte können optional zu einem späteren Zeitpunkt ausgerollt werden. Bei der Umsetzung fliessen die Ergebnisse von den Teststandorten ein, so wird zum Beispiel das Einloggen mit dem SwissPass Account bei einer schweizweiten Umsetzung berücksichtigt.

Weiterführender Inhalt

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