Projekt.
Die SBB will bei Gümligen einen Bahntunnel unterhalb der bestehenden Gleise bauen und somit die Kapazität im Bahnverkehr erhöhen.
Zusammen mit weiteren Projekten aus dem AS25 ermöglicht die «Entflechtung Gümligen Süd» konfliktfreie Kreuzungsmöglichkeiten der Züge. Dies macht langfristig einen Viertelstundentakt der S-Bahn Bern–Münsingen, gepaart mit dem Halbstundentakt der S-Bahn Bern–Langnau sowie zusätzliche Kapazitäten für den Fernverkehr und für den Güterverkehr im Aaretal möglich. Die Entflechtung Gümligen Süd bringt den Reisenden mehr Stabilität im Fahrplan sowie zusammen mit anderen Projekten mehr Verbindungen.
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Die SBB plant unterhalb der bestehenden Bahnstrecke zwischen Muri und Rüfenacht/Allmendingen, im Hüenli-Wald, einen neuen Bahntunnel – ein rund 450 Meter langes, sogenanntes Entflechtungsbauwerk. Um den neuen Tunnel betreiben zu können, muss die SBB zudem das bisherige Stellwerk Gümligen ersetzen und die Übertragungsleitung im betroffenen Gebiet verlegen.
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Das heutige Relaisstellwerk hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Zusätzlich könnte die neue Streckenführung mit dem Entflechtungstunnel nicht in das bestehende Stellwerk integriert werden. Aus diesen Gründen wird ein neues, elektronisches Stellwerk gebaut. Dieser Ersatz bildet die Grundlage für den weiteren Ausbau der elektronischen Stellwerke auf der Linie Bern-Thun. Dadurch können die Züge in kürzeren Abständen nacheinander verkehren, was zu einem besseren Angebot für unsere Kundinnen und Kunden führt. Der Stellwerkersatz ist Teil des Gesamtprojekts «Entflechtung Gümligen Süd».
Für den Ersatz des Stellwerks hat die SBB vom Bundesamt für Verkehr BAV eine Teilverfügung erhalten. Das bedeutet, dass dieses gebaut werden kann, auch wenn die Bewilligung für das Hauptprojekt noch nicht vorliegt. Dies ist wichtig, da das neue Stellwerk auch benötigt wird, falls das restliche Projekt nicht bewilligt werden sollte.
Im laufenden Bewilligungsverfahren zum Projekt «Entflechtung Gümligen Süd» hat die SBB im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr (BAV) eine Projektänderung ausgearbeitet. Diese beinhaltet eine neue Baustellenzufahrt. Der frühestmögliche Baustart für die Entflechtung Gümligen Süd ist im Jahr 2026 geplant. Die Termine gelten vorbehaltlich der Dauer des Bewilligungsverfahrens.
Die Projektänderung beinhaltet eine neue Baustellenzufahrt. Anstelle der bisher geplanten Zufahrt SO4 und SO2 ist neu die Zufahrt SW 2/3 geplant. Die Zufahrt SO2 bleibt bestehen.
Vorher und Nachher: Blick von Allmendingen Richtung Hüenliwald und Gümligen.
Vorher und Nachher: Blick auf das Tunnelportal südöstlich des Hüenliwaldes.
Vorher und Nachher: Blick Richtung Gümligen im Hüenliwald.