Lärmschutz.

Dank eines umfassenden Lärmsanierungsprogramms ist die SBB seit Jahren europaweit Vorreiterin beim Schutz der Bevölkerung vor Bahnlärm.

Neben zahlreichen Vorteilen in Bezug auf die Umwelt ist der Bahnbetrieb auch mit einigen negativen Auswirkungen verbunden – eine davon ist Lärm. Die SBB arbeitet intensiv an der Reduktion von Lärm im Bahn- und Rangierbetrieb sowie bei abgestellten Zügen und beim Bau.

Lärmsanierung der Flotte.

Wann immer möglich bekämpft die SBB Lärm direkt an der Quelle. So hat sie mit Unterstützung des Bundes bis heute sämtliche Personenwagen und rund 5500 Güterwagen lärmsaniert, d.h. mit sogenannten K-Bremssohlen aus Verbundstoffen ausgerüstet. Zudem hat SBB Cargo 2600 neue lärmarme Güterwagen beschafft, so dass heute fast die gesamte Flotte leise über die Schienen rollt. Auf den wichtigen Transitstrecken verkehren allerdings rund 20% ausländische Güterwagen mit alten, lauten Bremssystemen. Zusammen mit dem Internationalen Eisenbahnverband (UIC) macht sich die SBB deshalb für die Sanierung ausländischer Güterwaggons stark. Ab 2020 sollen keine lauten Güterwagen mehr auf dem Schweizer Bahnnetz verkehren dürfen.

Schallschutz an Bahnlinien. 

Um Anwohnerinnen und Anwohner zusätzlich zu schützen, erstellt die SBB entlang dicht bewohnter Gebiete Lärmschutzwände. Inzwischen beträgt die Gesamtlänge dieser Wände rund 372 Kilometer. Kommt es trotz obigen Massnahmen zu Überschreitungen der Lärmgrenzwerte, werden Schallschutzfenster bei den betroffenen Häusern montiert. Die Kantone sorgen hier für den einheitlichen Vollzug.

Weitere Optimierungen. 

Zusammen mit dem Bund und Fachexperten erarbeitet die SBB ein ergänzendes Massnahmenpaket zum Lärmschutz. Zu den Massnahmen zählen technische Optimierungen am Gleis, im Rangierbetrieb, bei abgestellten Zügen und beim Baulärm.