Biodiversität.

Die ökologischen Flächen entlang der Verkehrsinfrastruktur bieten Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die SBB setzt sich für ihren Schutz ein.

Die SBB trägt mit ihrer bestehenden Bahninfrastruktur, ihren Immobilien und den geplanten weiteren Bauvorhaben zum Verlust, der Degradierung der Qualität und der Zerstückelung von natürlichen Lebensräumen bei. Dies stellt eine Bedrohung der in der Schweiz einheimischen Flora und Fauna dar. 

Die SBB besitzt mit den Bahnborden jedoch auch einen grünen Korridor von nationaler Bedeutung für die Biodiversität. Sie bietet dadurch wertvolle Lebensräume mit einer hohen Artenvielfalt und übernimmt eine tragende Rolle bei der Vernetzung von Lebensräumen. Um ihren Beitrag an die ökologische Infrastruktur der Schweiz zu leisten, pflegt die bis 2030 einen Fünftel ihrer Böschungen naturnah und sichert an diversen Standorten die Vernetzung der Lebensräume für Tiere längs und quer zu den Bahnlinien. Sie fördert standortgerechte und zukunftsfähige Arten in vorrangigen Schutzwäldern und Sicherheitsstreifen, bekämpft invasive Neophyten und passt sich somit vorausschauend an die Auswirkungen des Klimawandels an.

Fauna.

Viele Infrastrukturanlagen der Eisenbahn wie begrünte Bahnhofsdächer, Böschungen oder Wälder beherbergen einen grossen Reichtum verschiedener Tierarten, wie die geschützten Aspisviper, Fadenmolche oder der Appolonfalter. Gleichzeitig zerschneidet unsere dichte Verkehrsinfrastruktur die Lebensräume von Tieren. Dies führt zu einer Isolierung der Populationen und einem Rückgang der Tierbestände. 

Die SBB vernetzt deshalb geteilte Lebensräume und wertet sie auf, wie zum Beispiel in folgenden Projekten: