Der Bahnausbau in der Region Olten.
Die SBB plant im Auftrag des Bundes den Ausbau des Bahnknotens Olten.
Ziel ist es, mehr Kapazität für zusätzliche Züge und Reisende zu schaffen. Dazu sollen der Bahnhof Olten, der Rangierbahnhof sowie die umliegende Bahninfrastruktur in Olten Hammer, in Dulliken und in Däniken ausgebaut werden. Eine Übersicht über die dafür nötigen Projekte finden Sie auf dieser Webseite.
Bis Ende der 2040-er Jahre werden im Bahnhof Olten voraussichtlich 30 Prozent mehr Menschen als heute in die Züge ein- und aussteigen. Zudem werden mehr Züge im Bahnhof halten und durchfahren. Damit ist ein leistungsfähiger Knoten Olten zentral für das Bahnangebot in der Region und für die ganze Schweiz. Folgende Projekte sind deshalb unter anderem geplant:
Die ersten Schritte für den Ausbau des Bahnknotens Olten.
In einem ersten Schritt geht die SBB die beiden Projekte Substanzerhalt Olten Hammer und Instandhaltungszentrum Däniken an.
Im Bahnhof Olten Hammer wird die SBB dabei den Bahnzugang gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) umgestalten und das Mittelperron sowie Gleise, Fahrleitungsanlagen und Stellwerktechnik erneuern. Die Arbeiten für das Projekt «Stadtteilverbindung Olten Hammer» der Stadt Olten haben im Mai 2026 begonnen. Dessen Langsamverkehrsunterführung wird künftig den Mittelperron erschliessen. Der Baubeginn des Gesamterneuerungsprojekts der SBB ist für 2028 geplant.
In Däniken wird die SBB die bestehende «Schnellguthalle» westlich des Bahnhofs zu einem Erhaltungs- und Interventionszentrum (EIZ) umbauen. In diesem werden verschiedene Einheiten der Unterhalts- und Interventionsdienste, wie beispielsweise die SBB Feuerwehr, untergebracht. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 geplant.
Projekte «Neuer Bahnhofplatz Olten» (NBO) und neues Stellwerk als Bindeglieder.
Ein zentraler Baustein ist sodann das Projekt «Neuer Bahnhofplatz Olten» (NBO). Die Stadt Olten, der Kanton Solothurn, SBB Immobilien und SBB Infrastruktur gestalten den Bahnhofplatz gemeinsam neu, verbessern die Erschliessung des Bahnhofs und werten den Aareraum auf. So werden Bahnhof, Bahnhofplatz und die angrenzenden Stadträume besser miteinander verbunden – für Reisende, Velofahrende, Fussgängerinnen und weitere Verkehrsteilnehmende.
Eine Voraussetzung für NBO ist das neue Logistikzentrum von SBB Immobilien. Das Projekt umfasst unter anderem ein neues, oberirdisches Gebäude an der Tannwaldstrasse. Parallel zu NBO ersetzt die SBB das bestehende Stellwerk im Bahnhof Olten. Das neue Stellwerk ist die Voraussetzung, um den Zugverkehr auf den mit den Folgeprojekten geplanten neuen Gleisanlagen zu steuern. Der Baubeginn der drei Projekte ist für Ende der 2020er Jahre vorgesehen.
Die nächsten Projekte für mehr Zug.
Nach der Inbetriebnahme des Stellwerks und des Projekts NBO, müssen die Gleis- und Publikumsanlagen in Olten erweitert werden, damit zusätzliche und längere Züge verkehren können. Nötig sind längere und breitere Perrons an den Gleisen 1 bis 3 sowie eine breitere Personenunterführung Hardegg.
Im selben Zug wird die SBB den Rangierbahnhof Olten erneuern. Seine Gleisanlagen erreichen das Ende ihrer Lebensdauer. Aufgrund der Perronverlängerungen im Rahmen des Projekts «Olten Publikumsanlagen» sind dort zudem umfangreiche Anpassungen erforderlich. Der Baustart für beide Projekte wird voraussichtlich Mitte der 2030er Jahre sein.
In Dulliken plant die SBB ausserdem eine neue Abstellanlage für Züge des Personenverkehrs. Denn für den geplanten Angebotsausbau sind zusätzliche Züge nötig, die ausserhalb der Betriebszeiten abgestellt und gereinigt werden müssen. Baubeginn wird voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre sein.
Weiter plant SBB Immobilien, die Gebäude auf der Insel zwischen den Gleisen 4 und 7 im Bahnhof Olten instandzusetzen, umzubauen und somit aufzuwerten. Dieses Projekt baut auf den Projekten NBO und «Olten Publikumsanlage» auf.
Enge Koordination der Projekte.
Bauen unter laufendem Bahnbetrieb ist eine Herausforderung. Denn Arbeiten im Gleis- und Publikumsbereich sind aus Sicherheitsgründen meist nur mit Sperrungen und Einschränkungen in eng limitierten, frequenzarmen Zeitfenstern möglich. Umso mehr setzen die verschiedenen Planung- und Bauteams alles daran, die Arbeiten und Einschränkungen eng aufeinander abzustimmen.
Das Angebot wächst, der Verkehr auf der Schiene nimmt stetig zu. Damit steigt schweizweit auch der Bedarf an Instandhaltungskapazitäten für den Unterhalt des Bahnnetzes. Die SBB baut deshalb in Däniken ein neues Erhaltungs- und Interventionszentrum (EIZ). In diesem Zentrum werden Teams arbeiten, die Gleise, Fahrleitungen und Sicherungsanlagen prüfen und reparieren. Das EIZ ist ausserdem ein Stützpunkt für Einsätze bei Störungen und Bränden. Dort steht auch der Lösch- und Rettungszug bereit. Insgesamt werden rund 200 Mitarbeitende im EIZ tätig sein.
Für das neue EIZ nutzt die SBB die bestehende «Schnellguthalle» an der Bahnhofstrasse 11. Sie ist an die Gleise angeschlossen und ist früher von SBB Cargo genutzt worden. Die SBB saniert die Halle und baut sie um. Künftig dient sie als Lager für Material und als Werkstatt. Darüber hinaus entstehen Büro- und Garderobenbereiche sowie Pausen- und Schlafräume für den Schichtbetrieb. Zusätzlich erstellt das Bauteam eine neue Wartungsgrube für den Unterhalt von Gleisfahrzeugen, wie zum Beispiel den Lösch- und Rettungszug. Unmittelbar nach den Eisenbahntoren wird ein Verlade- und Vormontagekran aufgestellt. Zudem wird die Gleisanlage modernisiert und mit Ladevorrichtungen ausgestattet, damit die Rangier- und Baufahrzeuge elektrisch geladen werden können.
Die Unterhalts-Teams aus Olten und Dulliken werden nach Däniken ziehen. Auch das Team des Lösch- und Rettungszugs aus Olten wird nach Däniken kommen. Durch die Standortkonzentration der verschiedenen Dienste wird die Effizienz erhöht und somit ein sicherer und zuverlässiger Bahnbetrieb gewährleistet.
Weitere Informationen zu den Leistungsvereinbarungen zwischen Bund und Bahninfrastrukturbetreiberinnen finden Sie auf der Webseite hierEckdaten.
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Was |
Angaben aus dem Projekt |
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Aktuelle Phase |
Plangenehmigungsverfahren, Ausführungsphase |
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Geplante Umsetzung |
Herbst 2026 bis Mitte 2028 |
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Kostenschätzung |
CHF 34 Mio. |
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Finanzierung |
Leistungsvereinbarung Bund/SBB |
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Bauherrin |
SBB Infrastruktur |
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Stand Angaben |
August 2026 |
SBB Immobilien plant ein neues Logistikzentrum für den Bahnhof Olten. An der Tannwaldstrasse entsteht ein oberirdisches Gebäude. Dieses ist unterirdisch mit dem Bahnhof verbunden und nutzt dabei den bestehenden Gepäcktunnel, der auch als Posttunnel bezeichnet wird. Über das Logistikzentrum werden Waren für den Bahnhof angeliefert und Entsorgungsgut abgeführt. Das Projekt ermöglicht, dass die Logistik neu über die Tannwaldstrasse abgewickelt werden kann. Das ist die Voraussetzung für die Umsetzung des Projekts Neuer Bahnhofplatz Olten (NBO) und dessen Ausbauten auf Seite Bahnhofplatz.
Weitere Informationen zu den Ausbauten und Arealentwicklungen von SBB Immobilien finden Sie auf der Webseite hier von SBB Immobilien
Eckdaten.
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Was |
Angaben aus dem Projekt |
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Aktuelle Phase |
Bau- und Auflageprojekt |
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Geplante Umsetzung |
Ende 2020er Jahre bis Anfang 2030er Jahre. |
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Kostenschätzung |
CHF 15,5 Mio. |
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Finanzierung |
SBB Immobilien mit eigenen Mitteln sowie Beiträge von SBB Infrastruktur über die Leistungsvereinbarung Bund/SBB |
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Bauherrin |
SBB Immobilien (Federführung) |
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Stand Angaben |
August 2026 |
Das Projekt «Neuer Bahnhofplatz Olten» (NBO) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Olten, des Kantons Solothurn und der SBB. Es vereint die Neugestaltung des Bahnhofplatzes, die bessere Erschliessung des Bahnhofs sowie die Aufwertung des Aareraums. Dadurch werden die Verkehrsflüsse entscheidend optimiert und die Aufenthaltsqualität nachhaltig gestärkt.
Weitere Informationen finden Sie auf der gemeinsamen Webseite hier der Stadt Olten, des Kantons Solothurn und der SBBDie SBB macht den Bahnhof Olten Hammer fit für die Zukunft. Sie gestaltet den Bahnzugang gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) um und erneuert das Mittelperron sowie Gleise, Fahrleitungsanlagen und Stellwerktechnik. Die Stadt Olten baut zudem eine neue Unterführung für Fuss- und Veloverkehr. Sie ist Teil der Stadtteilverbindung Olten Hammer und erschliesst das Mittelperron und den Bahnhofplatz.
Weitere Informationen zur Gesamterneuerung des Bahnhofs Olten Hammer finden Sie auf der Webseite der SBB hierProjektleitung.
SBB AG, Infrastruktur
Lukas Rauchenstein, Gesamtprojektleiter
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