Ausbauten bis 2025: Ausgangslage.

Der Bahnhof Basel SBB stiess vor Ende 2025 an seine Kapazitätsgrenzen. Für zusätzliche Züge fehlten die Halteorte und für zusätzliche Reisende der nötige Platz auf der bestehenden Passerelle, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten. Weitere Informationen finden Sie hier. 

Die Grafik zeigt den Bahnhof Basel SBB heute von der Bahnhofsüdseite Richtung Centralbahnplatz gesehen. Links im Bild ist die Margarethenbrücke, rechts im Bild die bestehende Passerelle.
Bild-Legende: Die Grafik zeigt den Bahnhof Basel SBB vor Baubeginn im Januar 2023. Um mehr Platz für zusätzliche Zugshalte zu schaffen, wurde bis 2025 südlich des Gleisfeldes im Bereich der Durchfahrtsgleise 18 und 19 ein neues Perron gebaut. Um die Perrons auf der Westseite zu erschliessen und die bestehende Passerelle zu entlasten, wurde zudem eine provisorische Passerelle zwischen der Margarethenbrücke und der bestehenden Passerelle erstellt.

Seit 14. Dezember 2025 verkehren die S-Bahn-Züge zwischen Basel und Liestal im Viertelstundentakt. Dies war das gemeinsame Ziel von Bund, Kantonen und SBB. Um die dafür nötigen Kapazitäten zu schaffen, investierte der Bund rund eine Milliarde Franken in die Bahnanlagen zwischen Basel und Liestal. Die SBB führte diese Projekte im Auftrag des Bundes als Bauherrin aus. 

Um im Bahnhof Basel SBB die nötigen Kapazitäten für den S-Bahn-Viertelstundentakt Basel–Liestal und das Fahrplanangebot des Ausbauschritts 2025 zu schaffen, war Folgendes nötig:

  • zusätzliche Haltemöglichkeiten für die Züge: Der S-Bahn-Viertelstundentakt sorgt im Bahnhof Basel SBB für mehr Züge. Entsprechend sind zusätzliche Halteorte beziehungsweise Perronkanten nötig, auch für weitere Angebotsausbauten wie beispielsweise den Fernverkehrs-Halbstundentakt Basel–Delémont–Biel/Bienne oder den S-Bahn-Viertelstundentakt Basel–Aesch. Diese Kapazitäten zu schaffen, war das Ziel des Projekts Leistungssteigerung Basel SBB. 
  • zusätzliche Querungsmöglichkeiten für die Reisenden: Mit dem Fahrplanangebot des Ausbauschritts 2025 kommen mehr stark ausgelastete Züge gleichzeitig im Bahnhof Basel SBB an. Die Passerelle im Bahnhof stiess in den Hauptverkehrszeiten jedoch an ihre Kapazitätsgrenzen. Eine schnelle Kapazitätserweiterung war darum das Ziel des Projekts provisorische Passerelle. 

Die provisorische Passerelle ist eine Überbrückungsmassnahme. Sie bleibt so lange in Betrieb, bis die Unterführung eines später möglichen Tiefbahnhofs sie ablöst. Eine weitere zusätzliche Querung ist mit dem Perronzugang Margarethen geplant. Dieser ist zusammen mit der neuen Margarethenbrücke Teil des Ausbaupakets «Basel SBB West».  

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