Der Bahnhof Dietlikon wird neu gebaut. Er erhält ein zusätzliches viertes Gleis und breite Zugänge zu den Perrons (Passerelle mit Liften sowie stufenfreie Unterführung). Am Bahnhof wird es zudem Ladenflächen, Billettautomaten sowie Parkplätze für Velos, Autos und Mobility-Carsharing geben.
Zudem plant die SBB am Bahnhof Dietlikon im Auftrag des Kantons Zürich die kantonale Velohauptverbindung.
In Richtung Effretikon ersetzt eine Strassenunterführung den heutigen Bahnübergang – damit fallen Barriere-Wartezeiten weg.
Die bestehenden zwei Gleise werden zur Seite verschoben, damit es dazwischen Platz für die zwei zusätzlichen Gleise in den Brüttenertunnel gibt. Nach rund 500 Meter tauchen die beiden mittleren Gleise bei der Riedmühlestrasse in der Gemeinde Wangen-Brüttisellen in den Brüttenertunnel ab. Die beiden äusseren Gleise führen wie bisher weiter nach Effretikon, werden aber nach Norden verschoben, um Platz für die spätere unterirdische Glattalautobahn zu machen.
Die Richtung Wallisellen verkehrenden Züge sollen die Richtung Stettbach verkehrenden Züge queren können, ohne den Gegenverkehr zu behindern. Dazu ist ein kurzer Tunnel (der neue Dietlikontunnel) unter den Gleisen zwischen der Bahnhofstrasse in Dietlikon und dem Furtbachweg in Wallisellen geplant.
Gebietsmanagement mittleres Glattal.
Der Bund plant mit dem Projekt MehrSpur Zürich–Winterthur und der Glattalautobahn zwei grosse Infrastrukturvorhaben im Landschaftsraum Eich zwischen Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen. Dies löst weitere Vorhaben aus (z.B. die Verlegung der Kantonsstrasse zwischen Baltenswil und Bassersdorf), die in diesem Gebiet grosse Eingriffe notwendig machen. Um aufeinander abgestimmte Lösungen für die Entwicklung des Landschaftraums Eich zu finden, haben sich die Beteiligten zum «Gebietsmanagement mittleres Glattal» zusammengeschlossen. Die konkreten Massnahmen werden in den nächsten Jahren im Rahmen des Projektes MehrSpur Zürich–Winterthur erarbeitet.