News Bauprojekt MehrSpur Zürich–Winterthur.

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Projekt. 

Bauprogramm und Treffpunkt MehrSpur.

12. März 2026:

Wir haben zusammen mit den beauftragten Baufirmen das Bauprogramm festgelegt. Erfahren Sie, was wir in den nächsten Monaten und Jahren an Ihrem Wohnort bauen werden. Wenn Sie als Anwohnende Fragen zu den Bauarbeiten haben, können Sie sich zu einem «Treffpunkt MehrSpur» anmelden. Dort stehen Ihnen die Projektverantwortlichen für Auskünfte zur Verfügung.

Bauprogramm und Treffpunkt MehrSpur

Erste Vorarbeiten starten Anfang 2026.

Januar 2026: 

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben hat, wird die SBB nun das definitive Bauprogramm festlegen und die Anwohnenden informieren, die von den Bauarbeiten betroffen sind. Erste Vorarbeiten zum Einrichten der Baustellen werden Anfang 2026 starten. Es handelt sich um Arbeiten an Boden und Gehölz sowie der Bahntechnik.

Grünes Licht für Grossprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur.

19.01.2026:

19.01.2026: Grünes Licht für Grossprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur

Umweltmassnahmen. 

2025 / 2026:

Bekämpfung der Tapinoma-Ameisen in Winterthur: In der Umgebung des Bahnhofs Winterthur und des Bahnhofs Winterthur Töss wurden lokal Ameisen der Art Tapinoma nigerrimum festgestellt. Diese sind für Menschen ungefährlich, können aber einheimische Arten verdrängen und Infrastruktur schädigen. Die Stadt Winterthur hat bereits Vorkommen festgestellt und bekämpft. Da die Ameisen im Projektperimeter von MehrSpur vorkommen, müssen sie entfernt werden, damit sich die Populationen durch Bautätigkeiten und Bodenabtrag nicht weiter ausbreiten. Die Massnahmen sind mit den Fachstellen der Stadt und des Kantons Zürich abgestimmt und werden von einer spezialisierten Firma ausgeführt.

Umsiedlung und Artenschutz: Die SBB ist verpflichtet, bei grossen Bauvorhaben den grösstmöglichen Schutz der Umwelt sicherzustellen. Dazu zählt die Umsiedlung von geschützten Reptilien, die Erstellung von Ersatzlebensräumen und Reptilienrückhaltezäune zur Verhinderung einer erneuten Einwanderung. Die Massnahmen werden durch die ökologische Baubegleitung ausgeführt. 

Archäologische Untersuchungen.

Sommer 2024: 

Die SBB ist verpflichtet, bei grossen Bauvorhaben sicherzustellen, dass kein Kulturgut zerstört wird. Zu diesem Zweck führt die Kantonsarchäologie Zürich an verschiedenen Stellen im Projektperimeter archäologische Untersuchungen durch. 

In einem ersten Schritt werden Sondierungen durchgeführt, um Einblick in den Bodenaufbau und Hinweise auf mögliche Funde zu gewinnen. Erst danach wird aufgrund der Ergebnisse entschieden, ob eine Grabung erfolgen soll. Die Untersuchungen starten im 2024 und dauern rund zwei Jahre. Der Zeitplan ist abhängig von den landwirtschaftlichen Anforderungen (Aussaat, Ernte, Wetter) und wird detailliert mit den jeweiligen Eigentümer:innen und Pächter:innen abgestimmt.

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