Zeitplan und Finanzierung.
Meilensteine und Finanzierung des Projektes.
Zeitplan.
Das Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben. Die SBB wird nun das definitive Bauprogramm festlegen und die Anwohnenden informieren, die von den Bauarbeiten betroffen sind.
Die Bauzeit dauert insgesamt rund zehn Jahre. Vorarbeiten zum Einrichten der Baustellen werden Anfang 2026 starten. Es handelt sich um Arbeiten an Boden und Gehölz sowie der Bahntechnik.
Bei den Bahnausbauten gilt es zu beachten, dass es sich um eine rollende Planung handelt. Die geplanten Ausbauten des Bundes im Ausbauschritt 2035 führen zu mehr Baustellen auf dem Bahnnetz und zu vorübergehenden Fahrplaneinschränkungen. Damit diese zumutbar bleiben, müssen die Ausbauten teilweise zeitlich erstreckt werden. Der Bund wird das für 2035 in Aussicht gestellte Angebot zusammen mit den Kantonen und der SBB auf die Umsetzbarkeit prüfen und bei Bedarf aktualisieren.
Kosten.
Der Bund investiert mit dem Ausbauschritt 2035 rund 16 Milliarden Franken in zahlreiche Projekte zur Erweiterung der Bahninfrastruktur in der ganzen Schweiz.
Bundesamt für Verkehr BAV Ausbauschritt 2035 (admin.ch)Das Projekt MehrSpur Zürich–Winterthur mit der neuen Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel und den Ausbauten in Winterthur, Bassersdorf, Dietlikon und Wallisellen ist mit geschätzten Kosten von rund 3,3 Milliarden Franken (Kostengenauigkeit +/- 10 Prozent) das grösste dieser Projekte. Preisbasis ist 2014 (ohne Teuerung). Quelle: Standbericht Bundesamt für Verkehr per 31.12.2024.
Das Projekt befindet sich zurzeit im Bewilligungsverfahren, in dessen Verlauf sich noch Projektänderungen mit Kostenfolgen ergeben können.
Die Finanzierung läuft über den Bahninfrastrukturfonds (BIF) des Bundes, der sich unter anderem aus Beiträgen von Bund und Kantonen speist.
Bundesamt für Verkehr BAV BIF – Bahninfrastrukturfonds