Zeitplan und Kosten.
Meilensteine und Finanzierung des Projektes.
Zeitplan.
Die SBB hat im Januar 2026 die Baubewilligung für das Grossprojekt MehrSpur Zürich–Winterthur erhalten. Damit kann die Strecke zwischen Zürich und Winterthur auf durchgehend vier Spuren ausgebaut und der Engpass auf einer der meistbefahrenen Strecken der Schweiz behoben werden.
Im 2026 starten die Vorarbeiten, um freie Flächen zum Einrichten der Baustellen und Installationsplätze zu schaffen. Ebenso wird die Bahntechnik für die Bauarbeiten vorbereitet.
Nach Abschluss dieser mehrmonatigen Arbeiten können die Hauptarbeiten für den Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss beginnen. Die eigentlichen Bohrarbeiten für den Brüttenertunnel starten im 2029.
Die ersten Züge werden Ende 2037 durch den Brüttenertunnel fahren. Die ausgebauten Bahnhöfe können bereits früher eröffnet werden: der Bahnhof Winterthur Töss Ende 2028; der Bahnhof Bassersdorf Ende 2029; der Bahnhof Dietlikon im Sommer 2032 und der Bahnhof Wallisellen Ende 2032.
Nach Abschluss der Hauptarbeiten Ende 2037 werden die Bauinstallationen wieder zurückgebaut und die ursprünglichen Böden wieder hergestellt.
Kosten.
Das Projekt MehrSpur Zürich–Winterthur mit der neuen Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel und den Ausbauten in Winterthur, Bassersdorf, Dietlikon und Wallisellen ist mit geschätzten Kosten von rund 3,3 Milliarden Franken (Kostengenauigkeit +/- 10 Prozent) das grösste dieser Projekte. Preisbasis ist 2014 (ohne Teuerung). Quelle: Standbericht Bundesamt für Verkehr per 31.12.2024.
Die Finanzierung läuft über den Bahninfrastrukturfonds (BIF) des Bundes, der sich unter anderem aus Beiträgen von Bund und Kantonen speist.
Bundesamt für Verkehr BAV BIF – Bahninfrastrukturfonds