CheckPoint zu Agilität und Selbstorganisation.

Sind Sie oder Ihr Team bereit für eine führungskraftlose Zusammenarbeit? In welchem Ausmass wird das agile Mindset bereits bei Ihnen gelebt? Mit wenigen Fragen und innert kurzer Zeit finden Sie dies hier heraus.

Agile Projekte und selbstorganisierte Teams liegen im Trend: Mit Scrum und SaFe (Scaled Agile Framework) ebenso wie mit Holokratie, Soziokratie oder kollegialer Führung hält anstatt «Command & Control» «Autonomie & Transparenz» in Unternehmen Einzug. Eine solche Transformation fordert Führungskräfte und Teams heraus – manchmal überfordert es sie auch. Mit diesem CheckPoint, einem Fragenbogen mit resultierenden Empfehlungen, finden Sie heraus, in welchem Ausmass in Ihrem Team die Voraussetzungen gegeben sind, agile Methoden oder Selbstorganisation nutzstiftend einzuführen. So wissen Sie, an welchen Themen Sie und das Team noch zu arbeiten haben.

Hier gelangen Sie zum CheckPoint Link öffnet in neuem Fenster.

Informationen zum CheckPoint.

Der CheckPoint ist als zweistufiger Fragebogen aufgebaut und Sie können diesen für sich selbst oder gemeinsam als Team beantworten. In 10 Minuten und mit 10 Fragen prüfen Sie, ob die Grundvoraussetzungen für agile / selbstorganisierte Zusammenarbeit gegeben sind und erhalten erste Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. In weiteren 20 Minuten und rund 30 Vertiefungsfragen finden Sie vertieft heraus, wo es Entwicklungsbedarf gibt bzw. wo die Rahmenbedingungen bereits förderlich sind. Die Fragen sind abgeleitet aus der Entwicklungspsychologie, den Dysfunktionen von Teams gemäss Lencioni sowie empirisch basierten Modellen. Da sich die Situation im Team und damit auch die Voraussetzungen verändern, können Sie den CheckPoint in regelmässigen Abständen immer wieder durchführen.

Resultate als Basis für Dialog.

Nicht die konkreten Resultate zur Ausgangssituation, sondern der Dialog über die verschiedenen Einschätzungen ist zentral. Veränderungsenergie und Klarheit über das «Wohin» entstehen im gemeinsamen Austausch. Deshalb empfehlen wir Ihnen, die Resultate im Team – allenfalls auch mit Ihrem Management – anzuschauen.

Die Canvas zum Herunterladen kann für diesen Dialog als Instrument hilfreich sein.

Agilität und Selbstorganisation erklärt.

Als schon fast inflationär verwendeter Begriff wird «agil» oft missverstanden. Im Grundsatz steht Agilität für die Gewandtheit, Wendigkeit oder Beweglichkeit von Organisationen und Personen bzw. in Strukturen und Prozessen. Man reagiert flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse und neue Anforderungen, ist nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv. Agilität steht entsprechend für Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit, Kundenzentriertheit sowie die Haltung, welche dem zugrunde liegt.

Agile Zusammenarbeit kann projekt- oder prozessbezogen umgesetzt werden. Bekannteste agile Methoden sind z.B. Kanban, Scrum, Design Thinking oder Scaled Agile Framework (SaFe). Werden Führungsstrukturen abgeschafft und die Führungsaufgaben in das Team verteilt, spricht man von Selbstorganisation. Bekannteste Organisationsformen sind in diesem Fall Holokratie, Soziokratie oder kollegiale Führung.

Ziel agiler Zusammenarbeit ist es, ein sich selbst steuerndes und sich anpassendes Unternehmen aufzubauen. Wichtig dabei ist, dass es nicht um ein «entweder-oder», sondern um ein «sowohl-als-auch» geht. In einem stabilen Umfeld können traditionelle Organisationsformen effizienter sein, während in einem komplex-chaotischen Umfeld agile Zusammenarbeit angemessener ist.

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