Zum vorherigen Portrait

Anita Ehrhardt

Polizistin Transportpolizei Bern, sportliche Mutter dreier Kinder und aktiv in der freiwilligen Feuerwehr.

Zum nächsten Portrait

Polizist:in Transportpolizei – Sicherheit im Öffentlichen Verkehr.

Über 200 Polizistinnen und Polizisten sorgen schweizweit in Arealen des Öffentlichen Verkehrs wie Bahnhöfen oder Transportmitteln für Sicherheit und Ordnung.

Auch an Grossanlässen, bei welchen die SBB involviert ist, oder bei betrieblichen Ausfällen gewähren sie die Sicherheit. Im täglichen Präsenz- und Interventionsdienst stehen sie in direktem Kundenkontakt.

Bei uns stehen Sicherheit und Ordnung im Bahnhof und den Zügen an erster Stelle, dabei gleicht kein Tag dem andern.

Yannick Ruppen

Schutzhundeführer / Polizist Transportpolizei Bern mit Finn, Schäferhund, lieben Trainings mit Hanteln/Ball.

Professionell und flexibel.

Kein Tag gleicht dem andern – Ihre Arbeit als Polizistin oder Polizist bei der Transportpolizei ist herausfordernd, aber abwechslungsreich. Und verlangt geistige Stabilität, körperliche Robustheit, Flexibilität und eine rasche Auffassungsgabe. Dank einem flexiblen Einsatzkonzept sind die Zweierpatrouillen rasch am Ort des Geschehens und arbeiten eng mit dem Zugpersonal und anderen Polizeikorps zusammen. Sie agieren auch in spezialisierten Abteilungen, wie der Fachstelle «Video und Graffiti» oder den Einsatzgruppen «Genesis». Das Vertrauen und den Respekt der Kundinnen und Kunden verdienen Sie sich durch ein wertschätzendes und verantwortungsvolles Handeln.

Mentale Stärke.

Auf gewisse Einsätze kann sich eine Polizistin oder ein Polizist nicht vorbereiten. Dazu gehören Unfälle, Todesfälle, Gefahrenabwehr und deliktische Handlungen. Umso wichtiger sind eine professionelle Nachbetreuung, persönliche mentale Stärke und ein gutes soziales Umfeld. Unerlässlich ist auch ein ausgeprägtes Vertrauensverhältnis unter den Polizistinnnen und Polizisten. Denn die Einsätze in der Nacht und in Extremsituationen setzen blindes Vertrauen voraus. Darüber hinaus erleben Sie täglich bereichernde Begegnungen mit Reisenden. 

Spürnasen im Einsatz.

Die Hundeführerinnen und Hundeführer pflegen zu ihrem Partner auf vier Pfoten eine enge Verbindung und hegen diesen wie ihren eigenen Hund. Sie planen ihre präventiven Präsenzeinsätze selbständig unter Einschätzung der potenziellen Gefahren. 

Sprengstoffhunde werden primär präventiv, aber auch bei Verdacht auf explosive Stoffe eingesetzt und zeigen an, ob der verdächtige Gegenstand Bestandteile von Sprengstoff enthält. Im Ernstfall tätigen Sprengstoffhundeführerinnen oder Sprengstoffhundeführer weitere Abklärungen und setzen technische Hilfsmittel für die Objektuntersuchung ein. Handelt es sich um einen Gegenstand mit Sprengstoff, sperren sie den Bereich ab und ziehen Spezialeinheiten der Polizei hinzu. Gefahrenlose Gegenstände werden auf die Fundstelle gebracht. Sprengstoffhundeführerinnen oder Sprengstoffhundeführer sind zusätzlich als Erstabklärende für explosive Stoffe ausgebildet. 

Als Schutzhundeführerin oder Schutzhundeführer greifen Sie im Ernstfall bei Fussballspielen, Überwachungen, Kupferdiebstahl oder Graffiti-Vandalismus ein. Die Schutzhunde werden deshalb bei Grossanlässen und zum Schutz der Reisenden eingesetzt. 

«Übung macht den Meister».

Unsere nach Schweizer Standard ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten werden dauernd auf neue Herausforderungen vorbereitet und modern ausgerüstet. Um die eigene Sicherheit und die der Beteiligten jederzeit sicherstellen zu können, durchlaufen alle Polizistinnen und Polizisten regelmässige Weiterbildungen. Darin enthalten sind jährliche Schiesspflichten, Selbstverteidigungskurse und Trainings zu taktischem Verhalten. In fortlaufenden Übungen trainieren Sie regelmässig den Ernstfall, dies ermöglicht eine bestmögliche Vorbereitung auf Ihre unterschiedlichen Einsätze. 

Die Zweitausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten startet in der Regel jährlich, dauert 24 Monate und erfolgt an einer anerkannten Polizeischule in einer der drei Regionen.

Vorteile.


Grosses bewegen.