Ausführung.
Die Asbestsanierung an der Rheinbrücke Koblenz gestaltet sich weiterhin komplexer als erwartet. In den vergangenen Monaten hat eine Spezialfirma intensiv an der Asbestsanierung der 130 Meter langen Brückenträger der Rheinbrücke in Koblenz gearbeitet. Aufgrund der Witterung konnte erst Ende Winter 2025 mit der Entfernung des alten, asbesthaltigen Korrosionsschutzes begonnen werden, was die Sanierungsarbeiten verzögert hat.
Weitere Arbeiten ohne Einschränkungen des Bahnverkehrs.
Während der Sperrung für den Zugverkehr wird der neue Gleisträger eingebaut, die Brücke im Bereich des oberen Brückenträgers asbestsaniert und das Gleis eingesetzt. Der gesamt untere Teil der Brücke wird voraussichtlich bis Ende Winter 2026 / 2027 asbestsaniert und erhält einen neuen Korrosionsschutz. Dank dieser Etappierung sind keine weiteren Einschränkungen des Bahnverkehrs nötig.
Komplexe Sanierungsarbeiten.
Die Sanierung der historischen Rheinbrücke bei Koblenz begann im April 2023 aufgrund ihres Alters. Seitdem ist die Strecke Koblenz-Waldshut für den Zugverkehr gesperrt und es verkehren Bahnersatzbusse. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Schadstoffsanierung länger dauert als erwartet. Bei der Asbestsanierung werden strenge Sicherheitsvorschriften eingehalten, um höchste Sicherheit zu gewährleisten. Der Schutz der Natur und Umwelt hat ebenfalls höchste Priorität. Es besteht keine Gefahr für Anwohner und Umwelt, da ein aufwändiges Spezialverfahren zur Sanierung angewendet wird, was zu einer erheblichen Verlängerung der Arbeitszeit führt.
Kosten.
Die Kosten für die Instandsetzung betragen rund 17 Millionen Franken und werden durch die DB und die SBB zu halben Teilen getragen. Der Kostenrahmen der Sanierungsarbeiten hat sich aufgrund der aktuellen Situation verändert. Die genaue Höhe steht derzeit aber noch nicht fest.