Produktion.

Eigene Wasserkraftwerke und Frequenzumformer sowie Beteiligungen an Partnerkraftwerken, ein Übertragungsleitungsnetz von 1900 Kilometern sowie über 70 Unterwerke bilden das Energienetz der SBB.

Dieses schweizweite Energienetz sorgt dafür, dass auch in Zeiten des Spitzenverbrauchs ausreichend Bahnstrom mit einer Frequenz von 16,7 Hertz zur Verfügung steht. Zudem produziert die SBB in eigenen Anlagen auch so genannten Haushaltsstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz für die bahntechnischen Einrichtungen und die eigenen Liegenschaften.

So funktioniert ein Wasserkraftwerk.

Wasserkraftwerke nutzen die Energie des Wassers, um elektrischen Strom zu erzeugen. Das Wasser wird in möglichst grosser Höhe gestaut. Das gestaute Wasser wird bei Bedarf in das tiefer liegende Kraftwerk geleitet, um die Turbine in Bewegung zu setzen. Die Drehbewegung wird an den Generator weitergeleitet, welcher die mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt. Die elektrische Energie wird über Hochspannungsleitungen zu den Verbrauchern geführt.

Die Grafik zeigt, wie mit Wasser aus dem Stausee im Wasserkraftwerk Strom erzeugt wird, und dieser schliesslich via Übertragungsleitung und Unterwerk auf die Fahrleitung kommt, und so dafür sorgt, dass der Zug fahren kann.
Bild-Legende: So kommt der Strom vom Stausee zur Fahrleitung.
Die Grafik zeigt den Querschnitt eines Wasserkraftwerks und erklärt, wie dort Strom erzeugt wird.

Gerne lädt die SBB interessierte Einzelpersonen und Gruppenreisende dazu ein, tiefer in die Welt der Stromproduktion einzutauchen und aus erster Hand zu erfahren, wie der Strom seinen Weg vom Wasserkraftwerk bis zur Lokomotive findet. Informationen und Reservationen unter fuehrungen@sbb.ch

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