Nachhaltige Energie.

Bahnfahren entlastet die Umwelt, schont Ressourcen und spart Energie.

Für rund 15 Prozent des Personen- und 37 Prozent des Güterverkehrs benötigt die Bahn nur 5 Prozent der in der Schweiz vom Landverkehr verbrauchten Energie. Die SBB möchte aber noch mehr für die Umwelt tun. Deshalb hat sie in drei Etappen zusätzliche Anstrengungen beschlossen.

Die Züge der SBB fahren schon jetzt mit 90 Prozent Energie aus Wasserkraft. Die restlichen 10 Prozent sind Atomstrom. Bis 2025 soll der Bahnstrom ganz aus erneuerbaren Quellen stammen. Dazu wird die SBB für die fehlenden 10 Prozent erneuerbaren Strom inkl. den entsprechenden Herkunftsnachweisen beschaffen. Diesbezüglich laufen aktuell Verhandlungen und die SBB wird zu gegebener Zeit kommunizieren.

Bis ins Jahr 2030 will die SBB ihre Energieeffizienz gegenüber 2010 um 30% steigern. Das entspricht 850 Gigawattstunden (GWh) Energie oder gleichviel Strom wie gut 200 000 Haushalten jährlich verbrauchen. Damit die SBB dieses ambitionierte Ziel erreicht, setzt sie in allen Bereichen umfassende Energiesparmassnahmen um: Im Personen- und Güterverkehr, bei den Gebäuden und an den Infrastrukturanlagen. Mehr Informationen dazu finden Sie unter "Energieeffizienz".

Seit 2018 prüft und erschliesst die SBB ihre Potentiale zur Erzeugung von neuen erneuerbaren Energien aus Photovoltaik. Gemäss SBB-Beschluss sollen per 2030 jährlich 30 GWh Haushaltsstrom und max. 120 GWh Bahnstrom produziert werden. Weitere Potentiale für Strom aus Windkraft oder Kleinwasserkraft werden geprüft. Details sind unter "Neue erneuerbare Energien" aufgeführt.

Den letzten Schritt hat die SBB Anfang 2020 beschlossen. Schrittweise werden die fossilen Brenn- und Treibstoffe reduziert und die technischen Gase in Schalt- und Kühlanlagen mit klimafreundlicheren Varianten ersetzt. Bis 2030 reduziert sich damit der Ausstoss an Treibhausgasen um 50 Prozent (gegenüber dem Jahr 2018), die restlichen Emissionen werden ab 2030 kompensiert. Unter "Klimafreundliche Energie" finden sich weitere Informationen.